Die baden-württembergische Landesregierung will Hafträume mit Computer und Internetzugang ausstatten. Das Pilotprojekt soll ab 2024, aller Voraussicht nach in der Justizvollzugsanstalt Freiburg, anlaufen. Die Inhaftierten sollen bereits während der Zeit in Haft lernen, mit digitalen Angeboten umzugehen, um die Rückkehr in die Gesellschaft zu erleichtern. Mit den sogenannten Haftraummediensystemen sollen neben der Nutzung von sicheren und kontrollierbaren Telefonie- und Internetanwendungen auch weitere digitale Services zur Verfügung stehen - darunter Film, Musik, E-Learning, Seelsorge sowie ein JVA-internes Schwarzes Brett. Ein Austausch, über eine mögliche Ausgestaltung des Projekts, findet mit den schweizerischen Justizbehörden, die an einer "Digitalstrategie Justizvollzug 2030" arbeiten, statt.