Anmeldung freigeschaltet: Webinar: Traumasensible Ansätze in der Straffälligenhilfe

DBH-Fachverband e.V.

Belastende Kindheitserfahrungen, sogenannte Adverse Childhood Experiences (ACEs) und andere potenziell traumatisierende Ereignisse sind weit verbreitet und stehen in direktem Zusammenhang mit langfristigen negativen Folgen auf den physischen und psychischen Gesundheitszustand sowie mit negativen Auswirkungen auf das sozioökonomische Wohlbefinden (z. B. Bildung, Beruf, Beziehungs- und Bindungsfähigkeit). Vor diesem Hintergrund wurden vor allem in Nordamerika seit Anfang der 2000er Jahre sogenannte „Trauma-informed Care“ Ansätze entwickelt, mit dem Ziel, diese flächendeckend im Gesundheits- und Sozialwesen zu implementieren. Solch traumasensible Ansätze lassen sich, sehr verkürzt, als eine Veränderung in der Betrachtungsweise der Klient:innen zusammenfassen. Von der ursprünglichen Betrachtungsweise „Was ist falsch mit dir?“ fragen traumasensible Ansätze „Was ist dir widerfahren?“ – um zum Ausdruck zu bringen, dass verschiedene, manchmal problematische Verhaltensweisen eine Anpassungsstrategie an traumatisierende Lebensbedingungen sind. In Nordamerika und Großbritannien finden solche traumasensiblen Ansätze allmählich auch Einzug in die Behandlung/Begleitung von straffälligen Menschen. Im digitalen Tagesseminar möchten wir das traumasensible Arbeiten im Kontext der Straffälligenhilfe vorstellen und anhand von konkreten Fallbeispielen verdeutlichen.

Wann und wo: Am 30. Oktober 2025 von 9:00 Uhr - 16:00 Uhr digital.

Weitere Informationen zum Webinar und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation

Kooperationspartner:

Deutscher Präventionstag
KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

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