Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
DBH-Materialien Nr.74

40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
DBH-Materialien Nr.75

Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Standort und Geschichte

Der DBH e.V. ist ein bundesweit und international aktiver Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik. In ihm sind Verbände und Vereinigungen mit insgesamt über 10.000 Mitgliedern zusammengeschlossen, die landesweit, regional und lokal in der Straffälligen-, Bewährungs- und Opferhilfe arbeiten.

Der DBH-Fachverband ist seinerseits aktives Mitglied in der Ständigen Europäischen Konferenz für Straffälligen- und Bewährungshilfe (CEP).

Hervor gegangen ist der DBH aus dem Verein „Deutsche Bewährungshilfe“, der 1951 gegründet wurde und Träger von Pilotprojekten zur Einführung der Bewährungshilfe in das deutsche Strafrecht war.

Ziele und Schwerpunkte

Der DBH

Schwerpunktmäßig setzt sich der DBH daher mit folgenden Themen auseinander:

Der DBH-Fachverband fördert die Kooperation zwischen Angehörigen der Strafrechtsberufe, der Sozialen Dienste der Justiz und der nichtstaatlichen Straffälligenhilfe. Er trägt dazu bei, die Gegensätze zwischen Theorie und Praxis im Bereich der Sozialen Arbeit und im Strafrecht zu überbrücken und setzt sich dafür ein, die Anliegen von Kriminal- und Sozialpolitik (besser) zu koordinieren.

Die Arbeit des DBH-Fachverbandes ist darauf ausgerichtet, in der Bevölkerung Verständnis für eine soziale Strafrechtspflege und ihre Aufgaben zu wecken und zu stärken.

Aufgaben und Projekte

Der DBH als Meinungsbildner und Gesprächspartner.

Durch fachlich fundierte Stellungnahmen nimmt der DBH-Fachverband - auch im Namen seiner Mitgliedsvereinigungen - Einfluss auf kriminal- und sozialpolitische Entwicklungen. Dazu gehören Kontakte mit Vertretern der Rechts- und Sozialpolitik, mit Praktikern der Strafrechtspflege und mit Vertretern nichtstaatlicher Organisationen.

Wichtige Gesprächspartner sind zudem die zuständigen Mitarbeiter/innen der Bundes- und Landesministerien. Über die CEP gestaltet der Verband darüber hinaus die Meinungsbildung im Europarat mit.

Aus- und Fortbildung im DBH

Das DBH-Bildungswerk bietet die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Sozialen Strafrechtspflege aber auch andere Interessierte können Fachkenntnisse erwerben bzw. ihre Qualifikation erweitern durch

Einrichtungen, Projekte und Modellversuche

Der DBH-Fachverband ist Träger und Initiator von von Modellversuchen und Projekten zur Erprobung und Realisierung erfolgversprechender Ideen:

So unterhält der DBH seit 1992 das Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung.

Das Projekt LOTSE des DBH-Bildungswerks fördert und unterstützt die ehrenamtliche und freie Hilfe im Strafvollzug und in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe in Nordrhein-Westfalen.

Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Die Zeitschrift „Bewährungshilfe - Soziales, Strafrecht, Kriminalpolitik“ (BewHi) wird von Wissenschaft und Praxis gleichermaßen häufig genutzt und zitiert. Heraus gegeben vom DBH-Fachverband, gehört die Zeitschrift zu den bekanntesten Fachmedien ihres Arbeitsfeldes.

Der DBH-Fachverband betreibt darüber hinaus mit Hilfe von Vorträgen, Seminaren und Bundeskongressen eine gezielte und themenorientierte Öffentlichkeitsarbeit.

Finanzierung und Förderung

Gute Arbeit in einem umfangreichen und differenzierten Themenbereich zu leisten, erfordert nicht nur Engagement und Fachkenntnis, sondern kostet auch Geld. Der DBH-Fachverband wird vom Bundesministerium der Justiz gefördert; einzelne Projekte werden auch von Landesjustizministerien und der Europäischen Union unterstützt.

Um neue Impulse aufzugreifen und innovative Projekte umzusetzen, reichen diese Finanzierungswege jedoch nicht aus. Der DBH-Fachverband ist daher als gemeinnütziger und justiznaher Verein auf Spenden und auf die Zuwendung von Geldauflagen dringend angewiesen.

Bankverbindung
IBAN: DE 53 37020500 000 8004200
BIC: BFSWDE33
Bank für Sozialwirtschaft

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