Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
DBH-Materialien Nr.75

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Das DBH-Bildungswerk erreichen Sie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8-12 Uhr telefonisch: Hortense Beckmann, Renate Engels Tel 0221 / 94865130 E-Mail

Stress gelassen begegnen

28.05.-02.06.2017 in Niederalteich
Ein gelassener und selbstbestimmter Umgang mit Stress ist wichtig! Achtsamkeit und Meditation helfen uns auch in Zeiten, in denen Hetze, Fremdbestimmtheit und Zeitdruck allumfassend scheinen, ruhig und gelassen zu bleiben. Kommunikation klar und achtsam zu gestalten ist eine Kunst, die es uns erleichtert, lebendig und respektvoll mit anderen und mit uns selbst umgehen zu können. So haben wir die Chance, konstruktiv in Gesprächen und Begegnungen – auch wenn sie konfliktbehaftet sind – zu sein.

Fachtagung: Straffällig gewordene Frauen – Kinder von Inhaftierten

30.05.2017 in Bonn
Die Fachtagung beschäftigt sich zum einen mit den Herausforderungen einer frauenspezifischen Straffälligenarbeit im Vollzug und in der Straffälligenhilfe, zum anderen mit der schwierigen Situation für Kinder, deren Eltern inhaftiert sind.

22. Deutscher Präventionstag: „Prävention & Integration“

19.-20.06.2017 in Hannover
Neben zahlreichen aktuellen Themen aus dem gesamten Arbeitsfeld der (Kriminal-)Prävention befasst sich der 22. Deutsche Präventionstag mit dem Schwerpunktthema „Prävention & Integration“. Der DBH-Fachverband ist ständiger Veranstaltungspartner des Deutschen Präventionstages.

Fachtagung Übergangsmanagement: Brauchen wir neue Wege bei der Resozialisierung von Straffälligen?

03.-04.07.2017 in Frankfurt
Die elfte Fachtagung zum Thema Übergangsmanagement befasst sich insbesondere mit der Frage, welche Resozialisierungsinfrastruktur für einen reibungslosen und sozial-integrativen Übergang von der Haft in die Gemeinschaft bzw. Gesellschaft erforderlich ist. Defizite und Probleme in den Übergängen werden insbesondere in einer fehlenden Vernetzung und Kooperation gesehen...

Migration, Islam, Flucht, Delinquenz - Interkulturelle Kompetenz in der Straffälligenhilfe

11.-12.09.2017 in Köln
Immer, wenn es in Sozialer Arbeit um Menschen mit Migrationsgeschichte geht, werden Kompetenzen erforderlich, die eine wirkliche Beziehungsarbeit erst ermöglichen: Inter- und transkulturelle Kompetenzen. Im Seminar werden die besonderen Belastungen, die im Migrationskontext entstehen, sowie die Besonderheiten interkultureller Begegnung aus psychologischer Perspektive nachvollziehbar und in Übungen nachfühlbar gemacht. Die Sozialpsychologie der Aufnahmegesellschaft und die Analyse typischer Zugangsbarrieren bilden weitere Schwerpunkte.

Belastungsmanagement in der Sozialen Arbeit

20.-22.09.2017 in Pforzheim
Soziale Arbeit führt die professionellen Akteure immer wieder an persönliche Grenzen. An Grenzen der Geduld, an Grenzen des Möglichen, an Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Eigene Grenzen zu kennen und im Berufsalltag zu erkennen, gehört daher zu den wesentlichen Voraussetzungen, soziale Arbeit professionell und ohne Schaden zu nehmen, dauerhaft leisten zu können. In diesem Seminar werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Belastungsgrenzen auseinandersetzen und Burn-out-Symptome erkennen und ihnen vorbeugen.

Weitere Informationen folgen...

Das Konzept Mentalisierung

22.09.2017 in Koln
Mentalisieren beschreibt die Fähigkeit, sich selbst und andere in ihrer Bedürftigkeit, ihren und seinen Motiven, Wünschen etc. wahrnehmen und verstehen zu können. Unter Stress ist die Fähigkeit zur Mentalisierung eingeschränkt und beeinträchtigt im unterschiedlichen Ausmaß die Affektwahrnehmung und –regulation. Aus Missverständnissen werden dann Konfusionen, Aggressionen und Enttäuschungen.

Motivierende Gesprächsführung

25.-26.09.2017 in Köln
Dies ist eine neuere Methode, den Kontakt mit den Probanden in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe aufzubauen, aufrecht zu erhalten und zu einem guten Beratungsergebnis zu bringen. Diese Personengruppe erscheint in der Regel nicht freiwillig zum Gespräch und ist dementsprechend keineswegs immer intrinsisch motiviert und dem Wunsch nach Veränderung steht eine Vielzahl von Gefühlen gegenüber, die der Umsetzung oft hinderlich sind.

Prävention und Intervention bei herausforderndem Verhalten im Jugendalter

04.-05.10.2017 in Frankfurt

Fachtagung (De-)Radikalisierung: Perspektiven und Strategien im Umgang mit radikalisierten, straffällig gewordenen Menschen in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe

09.-10.10.2017 in Berlin

Konfliktlösungen moderieren mit vielen Beteiligten: Workshop zur Methode Wiedergutmachungskonferenz

10.-11.10.2017 in Wiesbaden
Von einer Auseinandersetzung sind nicht nur die tatverantwortliche Person und die geschädigte Person betroffen, sondern auch deren soziales Umfeld, wie z.B. Freunde, Familie oder Nachbarn. Die Methode Wiedergutmachungskonferenz ermöglicht es, mit einem größeren Teilnehmerkreis in einem dennoch überschaubaren Zeitraum einen Konflikt zu klären.

Pädagogische Konzepte im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest

10.-11.10.2017 in Frankfurt
Die Entwicklung eines umfassenden pädagogischen Konzepts mit Leitbild, Regeln, Ritualen, inhaltlichen Angeboten und Konsequenzen ist für eine hochwertige und gelingende pädagogische Praxis im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest unerlässlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Gelegenheit, ihre eigenen bestehenden Konzepte einzureichen, zu überarbeiten und werden bei der Entstehung neuer (Teil-)Konzepte angeleitet. Die Fortbildung wird in Kooperation mit Exit-Enter Life e.V. angeboten.

Konstruktive Konfliktlösungsstrategien in der Straffälligenhilfe

17.-18.10.2017 in Wiesbaden
Es werden sozialpädagogische Interventionsformen zur Bewältigung von Konflikten vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Ihr eigenes Konfliktpotenzial und das Ihrer Klienten kennen. Im Weiteren erhalten sie einen Einblick in das Verfahren der Mediation mit Übungsbeispielen und Lehrvideo.

Training Soziale Kompetenzen

01.-03.11.2017 in Wiesbaden
Straffällige Menschen haben meist erhebliche Defizite an sozialen Kompetenzen. Diesem Problem kann mit dem Erkennen alter und dem Erlernen neuer Verhaltensweisen entgegengewirkt werden. Die Teilnehmenden lernen ein in der Praxis angewandtes Training kennen, das an den positiven Ressourcen der Menschen ansetzt und nach konstruktiven Verhaltensanteilen fragt.

Pädophilie – Symptome, Hintergründe, Umgang

07.-10.11.2017 in Münster
Männer, die (fast) ausschließlich sexuell an Kindern interessiert sind, gelten in Therapie und Betreuung als unbehandelbar bzw. schwer erreichbar. Sie versuchen häufig für ihre Neigung zu werben und lösen dadurch bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten und Berater/innen Ekel, Zorn und Unmut aus. Die Betreuung dieser Probanden ist ethisch und methodisch eine Herausforderung – aber sie ist möglich.

Sinti und Roma - gestern und heute - Informationen und Handlungskonzepte für die Straffälligenhilfe

09.-10.11.2017 in Bad Herrenalb
Das Seminar informiert über die Geschichte der Sinti und Roma, über ihre Kultur und die aktuelle Lebenswirklichkeit. Darüber hinaus sollen anhand konkreter Fragestellungen Handlungskonzepte entwickelt werden, die in der Praxis justiznaher Arbeitsfelder den Umgang mit dieser Personengruppe erleichtern und verbessern können.

Systemische Haltungen und Fragetechniken im TOA

10.11.2017 in Frankfurt
Das Seminar vermittelt hilfreiche Impulse und Methoden, um Gespräche mit Klienten zu gestalten. Dabei werden die Grundhaltungen systemischen Denkens vorgestellt und systemische Fragetechniken eingeübt. Sie können als Erweiterung zu bisher angewandten Gesprächstechniken angewandt werden.

Umgang mit straffälligen / inhaftierten Schuldnern

13.-15.11.2017 in Köln
Ein überdurchschnittlich hoher Anteil straffällig gewordener Menschen weist eine Verschuldungsproblematik auf. Überschuldung stellt ein großes Wiedereingliederungshemmnis dar. In diesem Seminar werden Grundkenntnisse der Schuldnerberatung vermittelt, um Klient/innen bei ihrer Wiedereingliederung zu helfen, die eigene Verschuldung zu erkennen, zu akzeptieren und eigenständig daran zu arbeiten.

Systemisches Arbeiten im Zwangskontext

13.-16.11.2017 in Königswinter
Im spruchsvollen Tätigkeitsfeld der Straffälligenhilfe mit seinen vielfältigen Herausforderungen hat sich der systemisch-konstruktivistische Ansatz sehr bewährt und gehört heute fast schon zum Standard im professionellen Handeln. Das Systemische Denken entwickelte für die psychosoziale Arbeit Vorgehensweisen, die alle Beteiligten im System stimulieren, notwendige Veränderungen zu gestalten.

Extremismus / De-Radikalisierung - Arbeit mit extremistischen Straftätern

14.-17.11.2017 in Münster
Politischer und religiöser Extremismus sind fast täglich in den Medien. Es scheint, als sei die Radikalisierung der Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten. Aber stimmt das? Was sind die Gründe, die Menschen in radikale Positionen treiben? Wie geht man mit Klienten/innen um, die radikale Standpunkte haben?

Körpersprache verstehen und Eskalation verhindern

15.-17.11.2017 in Bonn
Ob beruflich oder privat- wir kommunizieren unablässig mit unserer Umwelt. Doch verpassen wir oftmals eine ungeheure Menge an kommunizierten Informationen, sind blind für das Ausdrucksverhalten des Anderen und ignorieren eindrückliche Mitteilungen der Personen, welche uns umgeben. Gerade im Bereich der Aggressionen kann dies besonders gravierende Folgen haben.

Straftataufarbeitung im kulturellen Kontext

27.-29.11.2017 in Frankfurt
Abweichendes Verhalten und Delinquenz kann im Handlungsfeld der sozialen Straffälligenhilfe nicht selten auch im Zusammenhang mit Migrationsbiographien stehen. Das Seminar bietet einen Überblick über die Spezifika verschiedener Migrationshintergründe, damit verbundener Konstrukte sowie einen Handlungsrahmen zur Straftataufarbeitung mit der Gruppe der Migranten.

Methodik der Psychosozialen Intervention

27.-28.11.2017 in Bonn
In allen Helferberufen geht es um die Frage, wie Kompetenzen in den Bereichen Beratung, Therapie und Lebensbegleitung zu erwerben sind und welche Äußerungen sich als besonders wirksam erweisen. In dem Seminar wird ein psychosoziales Interventions-Modell vorgestellt. Dabei stehen Anschlussfähigkeit an die Klientinnen und Klienten und Energie-Ersparnis in der Betreuungsarbeit im Vordergrund. Ebenso wird dargestellt, wie Betreuer-Interventionen zu hoher Verständlichkeit und Wirksamkeit verholfen werden kann.

Gesprächsführung mit Straffälligen – Kampf oder Spiel?

28.-30.11.2017 in Münster
Straftäter sind im sozialen Umgang für viele Pädagogen/innen eine Herausforderung: Provozierend, aggressiv, abwertend, oft mundfaul und scheinbar nicht zu beeindrucken. Dadurch verführen sie die Bewährungshelfer/innen zu Argumenten und Kommunikationsformen, die oft verhindern, dass ein Gespräch entsteht, sondern vielmehr ein Kampf um Bedeutung und Deutungshoheit. Hinweise auf die formale Macht, die Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer haben, laden ihrerseits Probanden zu Machtproben ein.

Arbeit mit suchtkranken Straffälligen

04.-06.12.2017 in Remagen
Die Arbeit mit Rauschmittelabhängigen stellt eine besondere Herausforderung für Betreuende dar. Die Funktion des Rauschmittelkonsums zu verstehen soll helfen, angemessene Strategien und Interventionen in der Arbeit mit abhängigen Straffälligen zu entwickeln und die Gesprächsführung darauf einzustellen.

Täuschung, Lüge, Illusion: Der Umgang mit Klienten-Äußerungen mit ungewissem Wahrheitsgehalt

11.-12.12.2017 in Bonn
Im Kontakt mit Probanden/innen in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe und dem Justizvollzug müssen wir immer damit rechnen, dass entweder punktuell oder chronisch Unwahrheiten, Bagatellisierungen, Tatsachenverdrehungen wie auch gezielte Täuschungen und Lügen ausgesprochen werden. Dies ist eine durchaus belastende Situation für die Betreuenden, weil sie Klienten/innen nicht unter Generalverdacht stellen und auch nicht mit einem dauerhaften Misstrauen die Gespräche führen wollen. Andererseits können Irreführungen, die von Proband/innen ausgesprochen werden, dramatische Folgen haben, wenn sie von den Betreuer/innen geprüft und als Wahrheiten akzeptiert werden. Es gilt also den Prozess des Lügens zu verstehen und in mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen.

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