Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Fachtagung Übergangsmanagement: Brauchen wir neue Wege bei der Resozialisierung von Straffälligen?

03.-04.07.2017 in Frankfurt
Die elfte Fachtagung zum Thema Übergangsmanagement befasst sich insbesondere mit der Frage, welche Resozialisierungsinfrastruktur für einen reibungslosen und sozial-integrativen Übergang von der Haft in die Gemeinschaft bzw. Gesellschaft erforderlich ist. Defizite und Probleme in den Übergängen werden insbesondere in einer fehlenden Vernetzung und Kooperation gesehen...

Migration, Islam, Flucht, Delinquenz - Interkulturelle Kompetenz in der Straffälligenhilfe

11.-12.09.2017 in Köln
Immer, wenn es in Sozialer Arbeit um Menschen mit Migrationsgeschichte geht, werden Kompetenzen erforderlich, die eine wirkliche Beziehungsarbeit erst ermöglichen: Inter- und transkulturelle Kompetenzen. Im Seminar werden die besonderen Belastungen, die im Migrationskontext entstehen, sowie die Besonderheiten interkultureller Begegnung aus psychologischer Perspektive nachvollziehbar und in Übungen nachfühlbar gemacht. Die Sozialpsychologie der Aufnahmegesellschaft, die Analyse typischer Zugangsbarrieren und die Besonderheiten interkultureller Kommunikation bilden weitere Schwerpunkte.
Die Sozialisationsbedingungen islamischer Kulturen und deren Implikationen für Migrationseffekte und interkulturelle Kommunikation bilden einen Schwerpunkt des Seminars. Mit der Bearbeitung dieser Themen werden die entscheidenden Ansatzpunkte zur Entwicklung inter- und transkultureller Kompetenz erkennbar und nutzbar.

Belastungsmanagement in der Sozialen Arbeit

20.-22.09.2017 in Pforzheim
Soziale Arbeit führt die professionellen Akteure immer wieder an persönliche Grenzen. An Grenzen der Geduld, an Grenzen des Möglichen, an Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Eigene Grenzen zu kennen und im Berufsalltag zu erkennen, gehört daher zu den wesentlichen Voraussetzungen, soziale Arbeit professionell und ohne Schaden zu nehmen, dauerhaft leisten zu können. In diesem Seminar werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Belastungsgrenzen auseinandersetzen und Burn-out-Symptome erkennen und ihnen vorbeugen.

Weitere Informationen folgen...

Das Konzept Mentalisierung

22.09.2017 in Koln
Mentalisieren beschreibt die Fähigkeit, sich selbst und andere in ihrer Bedürftigkeit, ihren und seinen Motiven, Wünschen etc. wahrnehmen und verstehen zu können. Unter Stress ist die Fähigkeit zur Mentalisierung eingeschränkt und beeinträchtigt im unterschiedlichen Ausmaß die Affektwahrnehmung und –regulation. Aus Missverständnissen werden dann Konfusionen, Aggressionen und Enttäuschungen.

Motivierende Gesprächsführung

25.-26.09.2017 in Köln
Die Motivierende Gesprächsführung macht deutlich, dass wir zunächst eine lebendige Motivation zum Gespräch Schritt für Schritt im Dialog erarbeiten müssen. Im Aufbau-Seminar werden wir zusätzliche Kommunikationstechniken darstellen und einüben, die der Bindung, der Zusammenarbeit und der Eigeninitiative unserer Klient*innen – Proband*innen förderlich sind.

Prävention und Intervention bei herausforderndem Verhalten im Jugendalter

04.-05.10.2017 in Frankfurt/Main
Herausforderndes und störendes Verhalten von jungen (straffällig gewordenen) Menschen kann oftmals hinderlich und anstrengend für die Arbeit in der Gruppe sein. In der Fortbildung werden gemeinsam Strategien entwickelt, erprobt und reflektiert, um die eigene Praxis für alle zielführend zu gestalten.

Fachtagung (De-)Radikalisierung: Perspektiven und Strategien im Umgang mit radikalisierten, straffällig gewordenen Menschen in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe

09.-10.10.2017 in Berlin

Konfliktlösungen moderieren mit vielen Beteiligten: Workshop zur Methode Wiedergutmachungskonferenz

10.-11.10.2017 in Wiesbaden
Von einer Auseinandersetzung sind nicht nur die tatverantwortliche Person und die geschädigte Person betroffen, sondern auch deren soziales Umfeld, wie z.B. Freunde, Familie oder Nachbarn. Oft leiden diese mit. Die Methode der Wiedergutmachungskonferenz ermöglicht es, mit einem größeren Teilnehmer*innenkreis in einem dennoch überschaubaren Zeitraum einen Konflikt zu klären. Der große Teilnehmer*innenkreis lässt viele Perspektiven in die Aufarbeitung der Tat und ihrer Ursachen einfließen. Die Beteiligten einer Konferenz können oft umfangreich und nachhaltig die Tat und ihre Folgen aufarbeiten. Viele Teilnehmer*innen sind froh über die Möglichkeit sich auszusprechen und viele Perspektiven zu hören. In der Regel ist nach den Konferenzen eine große Erleichterung spürbar.

Pädagogische Konzepte im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest

10.-11.10.2017 in Frankfurt
Die Entwicklung eines umfassenden pädagogischen Konzepts mit Leitbild, Regeln, Ritualen, inhaltlichen Angeboten und Konsequenzen ist für eine hochwertige und gelingende pädagogische Praxis unerlässlich. Die Teilnehmenden werden in der Entwicklung pädagogischer Konzepte angeleitet und erhalten Rückmeldung zu bestehenden Konzepten.

Konstruktive Konfliktlösungsstrategien in der Straffälligenhilfe

17.-18.10.2017 in Wiesbaden
Es werden sozialpädagogische Interventionsformen zur Bewältigung von Konflikten vorgestellt. Sie lernen Ihr eigenes Konfliktpotenzial und das Ihrer Klient*innen kennen. Im Weiteren erhalten Sie einen Einblick in das Verfahren der Mediation mit Übungsbeispielen und Lehrvideo.

Training Soziale Kompetenzen

01.-03.11.2017 in Wiesbaden
Straffällig gewordene Menschen haben meist erhebliche Defizite im Be-reich der sozialen Kompetenzen. Diesem Problem kann mit dem Erkennen alter und dem Erlernen neuer Verhaltensweisen entgegen gewirkt werden. Praktiker*innen entwickelten das Training zur Erweiterung der Sozialen Kompetenzen, um die Arbeit in der Bewährungshilfe zu ergänzen. Das Seminar richtet sich deshalb auch an Praktiker*innen in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe, die die Methode des Trainings kennenlernen und es auf die Anwendbarkeit in ihrer beruflichen Praxis prüfen wollen.

Pädophilie – Symptome, Hintergründe, Umgang

07.-10.11.2017 in Münster
Männer, die (fast) ausschließlich sexuell an Kindern interessiert sind, galten und gelten in Therapie und Betreuung als unbehandelbar bzw. schwer erreichbar. Strukturierte Pädophile wiesen hohe Rückfallraten auf. Diese Probanden versuchen häufig für ihre Neigung zu werben. Sie lösen bei vielen Therapeuten*innen und Berater‘innen Ekel, Zorn und Unmut aus. Pädophile spüren diese Ablehnung (zu der sie selbst beitragen); sie reagie-ren damit, dass sie den Kontakt zu Erwachsenen verstärkt meiden oder formal gestalten, während sie Kinder noch stärker idealisieren, was wiederum die Ablehnung durch Behandelnde verstärkt. Die Betreuung dieser Probanden ist ethisch und methodisch eine Herausforderung – aber sie ist möglich.

Sinti und Roma - gestern und heute - Informationen und Handlungskonzepte für die Straffälligenhilfe

09.-10.11.2017 in Bad Herrenalb
Etwa 120.000 Sinti und Roma leben in der Bundesrepublik, etwa 10 Millio-nen in Europa. Auch Klienten in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe, im Strafvollzug, in der sozialen Arbeit und in angrenzenden Berufsfeldern kommen aus dieser Personengruppe. Nicht immer gelingt die Zusammen-arbeit. Vieles erscheint fremd, manches irritiert. Nicht selten ergeben sich Schwierigkeiten bei der Erfüllung von gerichtlichen Auflagen, z.B. bei der Vermittlung in gemeinnützige Arbeit. Welches Hintergrundwissen kann den Zugang zu diesen Klienten erleichtern? Was ist wichtig für den Aufbau ei-ner helfenden Beziehung? Wie können die Erwartungen der Strafjustiz und der helfenden Einrichtungen in Einklang gebracht werden mit den Lebenswelten der Sinti und Roma? Von den Informationen die hier vermittelt werden, profitieren alle, die mit diesem Klient*innenkreis zu tun haben oder sich dafür interessieren und auch die, die wenig eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbringen.

Systemische Haltungen und Fragetechniken im TOA

10.11.2017 in Frankfurt
Das Seminar vermittelt hilfreiche Impulse und Methoden, um Gespräche mit Klienten zu gestalten. Dabei werden die Grundhaltungen systemischen Denkens vorgestellt und systemische Fragetechniken eingeübt. Sie können als Erweiterung zu bisher angewandten Gesprächstechniken angewandt werden.

Umgang mit straffälligen / inhaftierten Schuldnern

13.-15.11.2017 in Köln
Ein überdurchschnittlich hoher Anteil straffällig gewordener Menschen weist eine Verschuldungsproblematik auf. Überschuldung stellt ein großes Wiedereingliederungshemmnis dar und kann - vor allem im Zusammenwirken mit anderen Ursachen, beispielsweise einer Lebenskrise - einen erheblichen kriminogenen Faktor darstellen. Die Betroffenen können diese Problemlage nicht allein bewältigen und benötigen professionelle Beratung. Da die Schuldnerberatungsstellen oftmals lange Wartezeiten haben, wenden sich Klient*innen mit Fragen zu Forderungen an die Kolleg*innen der Bewährungshilfe und/oder Straffälligenhilfe.
In diesem Seminar werden Grundkenntnisse der Schuldnerberatung vermittelt, um Klient*innen bei ihrer Wiedereingliederung zu helfen, die eigene Verschuldung zu erkennen, zu akzeptieren und eigenständig daran zu arbeiten. Es gilt, verschuldete Klienten zu befähigen, die belastende Situation durch die Aktivierung der eigenen Selbsthilfepotentiale zu verändern, damit sie zukünftig in geordneten wirtschaftlichen, beruflichen und sozialen Verhältnissen ein Leben ohne Straffälligkeit gestalten können.

Systemisches Arbeiten im Zwangskontext

13.-16.11.2017 in Königswinter
Im anspruchsvollen Tätigkeitsfeld der Straffälligenhilfe mit seinen vielfältigen Herausforderungen hat sich der systemisch-konstruktivistische Ansatz sehr bewährt und gehört heute fast schon zum Standard im profes-sionellen Handeln. Das Systemische Denken entwickelte für die psychosoziale Arbeit Vorgehensweisen, die alle Beteiligten im System stimulieren, notwendige Veränderungen zu gestalten. Es werden im Basisseminar die Grunddenkmodelle und die wichtigsten systemischen Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.

Extremismus / De-Radikalisierung - Arbeit mit extremistischen Straftätern

14.-17.11.2017 in Münster
Themen des politischen und religiösen Extremismus sind fast täglich in den Medien. Es scheint, als sei die Radikalisierung der Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten. Aber stimmt das? Was sind die Gründe, die Menschen zu radikalen Positionen treiben? Wie geht man mit Klient*innen um, die radikale Standpunkte haben? Ziel des Seminars ist es, einen Blick auf die Mechanismen der Radikalisierung zu werfen und Handlungskonzepte im Umgang mit radikalisierten Menschen zu finden.

Körpersprache verstehen und Eskalation verhindern

15.-17.11.2017 in Bonn
Ob beruflich oder privat- wir kommunizieren unablässig mit unserer Umwelt, um mit Watzlawick zu sprechen: Wir können gar nicht nicht kommunizieren. Doch verpassen wir oftmals eine ungeheure Menge an kommunizierten Informationen, sind blind für das Ausdrucksverhalten des Anderen und ignorieren eindrückliche Mitteilungen der Personen, welche uns umgeben. Ein tieferes Verständnis für diese Kommunikation kann erlangt werden, sobald man lernt, sich auf die Grammatik und das Vokabular des Körpers einzulassen und damit auch bedeutende Anteile des eigenen Kommunikationsverhaltens besser zu verstehen. In diesem Seminar wird ein besseres Verständnis der Körpersprache als Gesamtheit erarbeitet, einige Vokabeln werden erlernt und die konkrete Anwendung und der Nutzen dieses Wissens wird erprobt. Für die Soziale Arbeit ergibt sich aus der Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Körpersprache die Möglichkeit, den Umgang mit Klienten und Klientinnen weiter zu schulen und Konflikte zu vermeiden, welche durch Missverstehen oder Übersehen entstehen können.

Straftataufarbeitung im kulturellen Kontext

27.-29.11.2017 in Frankfurt/Main
Abweichendes Verhalten und Delinquenz stehen häufig im Handlungsfeld der sozialen Straffälligenhilfe auch im Zusammenhang mit Migrationsbiographien. Hintergrundtheorien und mögliche – adäquate – Interaktionsfähigkeiten in Bezug auf Klient*innen mit Migrationshintergrund bergen Chancen zur handlungsorientierten, gleichzeitig kultursensiblen Straftataufarbeitung. Es ist eine Herausforderung einerseits, die Diversität der delinquenten Migranten ins Zentrum der deliktaufarbeitenden Überlegungen zu stellen sowie andererseits ebendiese nicht pauschal als Ausrede einer verweigernden Haltung zur Reflexion zu akzeptieren.

Methodik der Psychosozialen Intervention

27.-28.11.2017 in Bonn
Jedes Gespräch zwischen Betreuer*in und Klient*in ist einzigartig und es ist eine große Herausforderung, sich wechselseitig zu verstehen und ggf. sogar zu Klärungen zu kommen. Eine Äußerung, die in einem Gespräch zum Erfolg führt, kann in einem anderen Gespräch zum Beziehungsabbruch führen. Es geht also darum, herauszufinden, welche Helfer-Mitteilung bei welchem Klienten zu welchem Zeitpunkt und bei welchem Thema sich als wirksam und hilfreich erweist. Dies wird in diesem Seminar anhand von Gesprächsverläufen und Fallbeispielen erörtert und eingeübt.

Gesprächsführung mit Straffälligen – Kampf oder Spiel?

28.-30.11.2017 in Münster
Straftäter*innen sind im sozialen Umgang für viele Pädagogen*innen eine Herausforderung: Provozierend, aggressiv, abwertend, oft mundfaul und scheinbar nicht zu beeindrucken. Dadurch verführen sie Bewährungshelfer*innen zu Argumenten und Kommunikationsformen, die oft verhindern, dass ein Gespräch entsteht, sondern ein Kampf um Bedeutung und Deutungshoheit. Hinweise auf die formale Macht, die Bewährungshelfer*innen haben, laden ihrerseits Klient*innen zu Machtproben ein. Das Seminar beschäftigt sich mit der Dynamik von Gesprächen mit Straftätern, untersucht die entstehenden Konflikte und vermittelt Techniken, um aus der kommunikativen „Sackgasse“ heraus zu kommen.

Arbeit mit suchtkranken Straffälligen

04.-06.12.2017 in Remagen
Die Arbeit mit Rauschmittelabhängigen stellt eine besondere Herausforderung für Betreuende dar. Das Verständnis und Wissen über die Funktion des Rauschmittelkonsums soll helfen, angemessene Strategien und Interventionen in der Arbeit mit abhängigen Straffälligen zu entwickeln und die Gesprächsführung darauf einzustellen.

Täuschung, Klärung, Illusion: Risiken und Maßnahmen im Klient*innen Kontakt

11.-12.12.2017 in Bonn
Im Kontakt mit Klientinnen und Klienten im Justizvollzug müssen wir immer damit rechnen, dass entweder punktuell oder chronisch Unwahrheiten, Bagatellisierungen, Tatsachenverdrehungen wie auch gezielte Täuschungen und Lügen ausgesprochen werden. Dies ist eine durchaus belastende Situation für Helferinnen und Helfer, weil sie Klient*innen nicht unter Generalverdacht stellen wollen und auch nicht mit einem dauerhaften Misstrauen die Gespräche führen wollen. Anderseits können Irreführungen, die von Klient*innen ausgehen dramatische Folgen haben, wenn sie von Helfer*innen ungeprüft als Wahrheiten akzeptiert werden.

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