Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Niedersächsisches Justizvollzugsgesetz (NJVollzG) wird erneuert

Am 21. Februars 2017 hat die Landesregierung in ihrer Sitzung einen Entwurf zur Änderung des am 1. Januars 2008 in Kraft getretenen Niedersächsischen Justizvollzugsgesetztes (NJVollzG) veröffentlicht. Ein besonderer Fokus liegt auf die Interessen und Bedürfnisse der Opfer von Straftaten. „Sie erhalten einen unmittelbaren Auskunftsanspruch gegenüber der Vollzugsbehörde und können auf diese Weise Informationen über den Haftverlauf des Täters oder der Täterin sowie über Lockerungsmaßnahmen erhalten.“ (Quelle: niedersachsen.de – Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung).

Zusätzlich soll der Ausgleich materieller und immaterieller Folgen und der damit verbundene Rechtsfrieden und die Zusammenarbeit beteiligten Stellen im Rahmen des Übergangsmanagements durch die Verankerung im neuen Resozialisierungsgesetz gestärkt werden. Eine besondere Rolle spielt in diesem Entwurf ebenfalls die Bewahrung und Förderung sozialer Bindungen der Inhaftierten. „Die Ausweitung der Besuchszeiten und die landesweite Verfügbarkeit von Räumlichkeiten, in denen geeignete Gefangene mehrstündig mit ihren Besucherinnen und Besuchern ohne Aufsicht zusammen sein können, sollen zum Erhalt der Eltern-Kind-Beziehungen beitragen.“ (Quelle ebd.) Durch die Erweiterung von Möglichkeiten mit der Änderung des Gesetzes soll das Vollzugsziel der Resozialisierung bestmöglich gefördert werden.

Pressemitteilung

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