Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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DBH-Materialien Nr.75
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Deutschlandradio Kultur: “Warum Häftlinge im Knast arbeiten“ (JVA Oldenburg)

Arbeit im Vollzug ist ein wesentlicher Bestandteil der Resozialisierung. In zwölf von 16 Bundesländern besteht für Strafgefangene nach dem jeweiligen Strafvollzugsgesetz eine Arbeitspflicht. Was ist die Besonderheit am Konzept der JVA Oldenburg? Welche Rolle spielt die Landeshaushaltsordnung und wie sieht es mit den Rentenbeiträgen aus? Diese und weitere Fragen werden im Beitrag des Deutschlandradios beleuchtet.

In der JVA Oldenburg mit 312 Haftplätzen stehen 167 Arbeitsplätze zur Verfügung. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze befinden sich in dem sog. Unternehmerbetrieb. Schlagzeilen wie „Millionen-Umsatz im Strafvollzug“ verkennen die Regelung in der jeweiligen Landeshaushaltsordnung, die für die Geld- und Warenwirtschaft aller Anstalten verantwortlich ist. So fließen die Einnahmen der JVA zunächst in den Landeshaushalt und nur teilweise in die JVA zurück, denn für Inhaftierte ist beispielsweise keine gesetzliche Krankenversicherung zuständig. Für Behandlungen und Therapien kommt der Staat auf (Freie Heilfürsorge).
Die JVA Oldenburg ist eines der ersten deutschen Gefängnisse, das nach DIN ISO 9001 zertifiziert wurde und formal ein Qualitätsmanagement nachweisen kann. Der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt wird durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen, der JVA Oldenburg und der Industrie- und Handelskammer ermöglicht.


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