Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

BGH-Rechtsprechung zur Bewährungsprognose

In dem vom BGH am 19.01.2016 entschiedenen Fall (4 StR 521/15) wird nochmals klargestellt, dass keine Reue und fehlende Unrechtseinsicht des Angeklagten (damit auch Schweigen des Angeklagten) nicht zu seinem Nachteil gewertet werden und folglich nicht zu einer Bewährungsversagung führen darf.

Wortlaut:
"Dass der Angeklagte, der die Tat bestritten hatte, keine Reue und Unrechtseinsicht zeigte, durfte nicht zu seinem Nachteil gewertet werden. Auch im Rahmen des § 56 StGB ist dem Angeklagten ein die Grenzen des Zulässigen nicht überschreitendes Verteidigungsverhalten nicht anzulasten."

Urteil (PDF)

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