Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

DIE KLEINEN UND DIE BÖSEN

Der Kinofilm wird sei Anfang September 2015 gezeigt:
Der Bewährungshelfer Benno (Schauspieler: Christoph Maria Herbst) findet in Hotte (Peter Kurth) seine echte Herausforderung. In der Filmbeschreibung der Macher wird der Inhalt so beschrieben: "Beschissen wird seine Behörde von Kleinkriminellen ohnehin, aber Hotte ist mit Abstand der dreisteste Gauner, der sein Büro jemals betreten hat. Als Hotte auch noch das Sorgerecht für seine beiden Kinder Dennis (Jasper Smets) und Jenny (Emma Bading) zugesprochen wird, sieht Benno rot. Auf keinen Fall darf Hotte mit den Halbwüchsigen in eine gemeinsame Wohnung ziehen und deren Erziehung übernehmen. Den interessiert zunächst nur das Kindergeld, aber langsam findet er Gefallen an den Zusammenleben mit seinen Kindern und einem festen Wohnsitz. Und während Hotte sich aufrichtig bemüht, sein Leben neu zu ordnen, entwickelt Benno eine ungeahnte Energie, um genau dieses zu verhindern. ... Regisseur Markus Sehr lässt in einer schrägen Komödie Theaterurgestein Peter Kurth und Stromberg-Star Christoph Maria Herbst aufeinander los. DIE KLEINEN UND DIE BÖSEN ist eine schwarzhumorige Abrechnung mit der Arbeit von Bewährungshelfern und gleichzeitig eine Liebeserklärung an Kleinkriminelle mit Herz." Die Kleinen und die Bösen, Movienet
In einer Kinokritik von Rupert Koppold führt er aus, dass der Regisseur "einen fahrig-überdrehten Film inszeniert hat; weil er im dramaturgischen und visuellen Bereich keinen Stimmungswechsel hinkriegt und diesen mit Popsongs simuliert; weil er sich im überladen-wirren Plot bald selber nicht mehr auskennt; weil er sein Personal komplett empathielos in einem dreist folklorisierten Milieu herumrumpeln lässt, auf das er schadenfroh herabschauen kann. Man könnte auch sagen: Dieser Film hat das Gemüt eines Fleischerhunds.
Eigentlich sind schon die bisher geschriebenen Zeilen zu viel für dieses plumpe Machwerk. Aber wenn sich eine deutsche Komödie in einer Situation, in der die Gesellschaft auseinanderzubrechen droht, auf solch fahrlässige Weise der Realität verweigert, schlimmer noch: diese Realität zynisch umfälschen will in ein Gaunerstücklein, dann ist das auch exemplarisch für die Verwahrlosung in manchen Köpfen. ...'Die Kleinen und die Bösen' aber verniedlicht und verharmlost die Misere, was den Regisseur allerdings nicht daran hindert, seine Figuren in gewalttätig-blutige Szenen zu schicken." Lustige Prolls, Kontext-Wochenzeitung, 02.09.15

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