Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Peter Währ ist verstorben

Im Juli 2014 ist Peter Währ in den Alpen verunglückt. Er war Bewährungshelfer in Köln und vielen bekannt durch seine internationalen Aktivitäten beim Aufbau von Bewährungshilfe-Organisationen in Osteuropa und durch seine aktive Mitwirkung bei den europäischen Fußball-Turnieren der Bewährungshilfe. Mit dem DBH-Fachverband war er in der Weise verbunden, dass er häufig über seine Erfahrungen bei den Auslandsaktivitäten berichtete.
Die Berchtesgardener Bergwacht berichtete: „Bergsteiger 50 Meter tief abgestürzt - tot!
Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei haben am Samstagmittag nach einer längeren Suche einen vermissten 56-jährigen Bergsteiger gefunden, der im Bereich der Schusterroute am Hohen Göll rund 50 Meter tief tödlich abgestürzt war und bodengebunden geborgen werden musste.“
Bei den internationalen Aktivitäten war er häufig zusammen mit Dr. Peter Best (Universität Hannover), der zum Gedenken an den verstorbenen Kollegen schreibt:
„Auch ich bin zutiefst erschüttert über den Tod von Peter Währ. Ferne Nachrichten aus der Presse über einen Unglücksfall in den Bergen berühren einen plötzlich so ganz nahe.
Peter Währ war ein Pionier der internationalen Zusammenarbeit im Bereich von Bewährungs- und Straffälligenhilfe. So unterstützte er frühzeitig ein Austauschprojekt mit der Bewährungshilfe aus Humberside/England, später mit der Bewährungshilfe in Österreich. Als langjähriger Experte der Deutschen Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit e.V.Bonn/Berlin (IRZ) betreute er Delegationen aus Weißrussland, Serbien und der Russischen Föderation, wirkte an Konferenzen in Moldawien und Armenien mit und war zuletzt stark beim deutschen EU-Twinning-Projekt zum Aufbau der Bewährungshilfe in Montenegro engagiert.
Für die IRZ und die Projektleiter war er ein unverzichtbarer Fachberater beim Aufbau von Projekten, die sich mit den Alternativen zum Freiheitsentzug, der Veränderung der Strafjustiz und dem gemeinsamen Übergangsmanagement von Vollzug, Bewährungs- und Straffälligenhilfe befassen. Ein neues Betätigungsfeld sollte sich für Peter Währ mit dem neuen EU-Twinning-Projekt im Kosovo ab diesem Monat(August 2014) eröffnen.
Peter Währ war wegen seiner Arbeitsmotivation unter schwierigen Bedingungen und seinen großen Teamgeistes sehr beliebt. Für uns alle und die europäische Bewährungshilfe war er ein exponierter Vertreter der Deutschen Bewährunghilfe auf der internationalen Arbeitsebene, auch wegen seines engen Arbeitskontakts zu dem DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik. Wir alle vermissen ihn wegen seinen tatkräftigen Einsatzes und seiner Arbeitsfreude und seinen vielfältigen Anregungen sehr.
Mit sehr traurigen Grüßen auch im Namen des IRZ-Expertenteams,
Peter Best“
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