Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Wallensteins Tod vom Gefängnistheater aufBruch

„Wallensteins Tod“ ist die Fortsetzung der mit „Wallensteins Lager“ in der JVA Tegel vom Gefängnistheater aufBruch begonnenen Doppeltheaterproduktion „Wallenstein“ von Friedrich Schiller. Die Inszenierung führte das Publikum in die Räumlichkeiten des früheren Casinos des Flughafengebäudes Tempelhof: Serviceräume, stillgelegte Küchentrakte und ein ehemaliger anglikanischer Gebetsraum sind Bühne und Installationsraum.
Wallenstein, europäischer Feldherr und Großinvestor, unternimmt nach 16 Jahren Krieg den Versuch, im Alleingang einen Frieden mit dem militärischen Gegner, den Schweden, auszuhandeln. Er unterläuft damit die Interessen seines eigenen Lagers, der Habsburger, und macht sich seinen Herrn und Kaiser zum Feind. Beim Versuch auf Zeit zu spielen, wird er Opfer einer Maschinerie, die er maßgeblich mit erschuf. Sein Heer, das ihm die Vormachtstellung im europäischen Kampf um Einfluss, Ressourcen, Land und Titel sichern sollte, fällt auseinander. Bereits verurteilt und geächtet, behält er bis zum Schluss trotzig seinen Eigensinn. Was bleibt ist eine Geschichte von Verrat.
Es spielte ein gemischtes Ensemble aus Ex-Inhaftierten und Freigängern Berliner Vollzugsanstalten sowie Schauspielern und Berliner Bürgern.
Eine Rezension zu der Aufführung des Theaterensembles aufBruch "Wallensteins Tod" können sie hier nachlesen: Rezension von Anja Röhl
Foto: aufBruch/Go2Know

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