Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Krise der sozialen Gerechtigkeit - DBH-Materialien Nr.70

Resozialisierung ist ein Gebot der Menschenwürde und des Sozialstaats. Unter diesem Leitgedanken stand die vom 19. - 22. September 2012 in Darmstadt durchgeführte 21. Bundestagung des DBH-Fachverbandes. In den DBH-Materialien Nr.70 werden die in der Eröffnungsveranstaltung vorgetragenen Grundsatzreden von Heinz Cornel, Christoph Butterwegge, Michael Hartmann und Jürgen Borchert wiedergegeben. Das Buch umfasst 97 Seiten und kann für 10 Euro beim DBH-Fachverband bestellt werden.
Das Buch enthält folgende Beiträge:
- Vorwort von Peter Reckling und Wolfgang Wittmann
- Soziale Gerechtigkeit durch Resozialisierung – Übergänge für Straffällige gestalten statt vermehrter Ausgrenzung und Marginalisierung von Heinz Cornel
- Die Krise der sozialen Gerechtigkeit und die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates von Christoph Butterwegge
- Arm und Reich in Deutschland. Chronik eines Skandals von Michael Hartmann
- „Hartz IV: Das Lazarett hinter der Front des Verteilungskampfs – warum wirtschaftliche Freiheit und soziale Verantwortung neu zu justieren sind“ von Jürgen Borchert
ISSN: 0938-9474
ISBN: 978-3-924-570-32-3
© 2013

Aus dem Buchklappentext:
Die Krise der sozialen Gerechtigkeit stellt nicht nur ein allgemeines Problem für unseren Rechts- und Sozialstaat dar, sondern auch ein ganz besonderes für die Soziale Arbeit mit Straffälligen und die damit zusammenhängende Kriminalpolitik. Diese Herausforderung war das Thema der DBH-Bundestagung 2012.
Resozialisierung ist der Auftrag der Bewährungs- und Straffälligenhilfe seit Beginn ihres Wirkens. Diesem kommt sie heute unter zum Teil sehr belastenden Arbeitsbedingungen und nicht nur für ihre Klienten immer schwieriger werdenden ökonomischen Bedingungen und eingeschränkter Lebenschancen nach. Diesen Ergebnissen und sich daraus entwickelnden Fragen gehen die Autoren dieses Bandes nach.
Dabei sollte das Augenmerk darauf gerichtet sein, dass der Resozialisierungsprozess immer ein mindestens zweiseitiger ist. Diese Arbeit ist nicht nur auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen angewiesen, sie muss diesen auch etwas abverlangen können. Wenn bestimmte Voraussetzungen für das Zurückfinden in „normale“ Lebensabläufe zwischen Arbeit, Wohnen und Freizeit nicht gegeben sind, bleibt auch die davon ausgehende soziale Kontrolle Stückwerk und lässt professionelle Hilfe an Grenzen stoßen. Dies kann in keinem gesellschaftlichen Interesse sein, denn die Gefahr zur Bestrafung als ausschließlichem Mittel der Kontrolle zurückzukehren ist damit gegeben.
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