Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Neonazis in Gefängnissen

Von Inhaftierten in hessischen Gefängnissen soll es Versuche gegeben haben, bundesweit ein rechtsextremes Netzwerk zwischen Gefangenen aufzubauen. Die Neonazis sollen auch versucht haben, Kontakt zum Umfeld des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) aufzunehmen. Der NSU-Gruppe werden Morde an neun Menschen mit türkischem und griechischem Migrationshintergrund sowie an einer deutschen Polizistin zur Last gelegt. Im Mai beginnt in München der Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe und einige Unterstützer. Das Neonazi-Geflecht in Gefängnissen in Hessen hat die Justizbehörden in Aufruhr versetzt. In den Ländern tauchen immer neue Verbindungen des Netzwerks auf. In der Justizvollzugsanstalt Hünfeld wurde eine Kontaktliste gefunden auf der Namen und Gefängnisse in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen gestanden haben sollen. Es sollen auch Gefangene in Thüringen und Nidersachsen Kontakt zu der Gruppe gehabt haben.
Im hessischen Landtag fand am 25.04.13 eine Anhörung statt. Auf die Große Anfrage des Abgeordneten Dr. Wilken (DIE LINKE) und Fraktion betreffend neonazistische und neofaschistische Subkultur im hessischen Strafvollzug folgen Anträgen von Die GRÜNEN, die LINKE, FDP und CDU. Die Debatte hat der Hessische Rundfunk dokumeniert: Große Anfrage zum hessischen Strafvollzug, HR, 25.04.13

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