Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Kriminalitätsstatistiken - nutzlose und irreführende Zahlen

Die Erhebungen über die Entwicklung von Straftaten in Deutschland sind nur Schein. Denn tatsächlich sammelt jede Dienststelle die Daten nach anderen Kriterien. Die Wissenschaftler Heinz und Jehle kommen ausführlich in einem Artikel der Tageszeitung zu Wort, in dem sie die Erhebung der Kriminalitätsdaten kritisieren. Prof. Wolfgang Heinz bezeichnet dies als "Blindflug" in der Kriminalpolitik. Als Faktoren werden verschiedene Faktoren benannt. "So werden bei der Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung gleich mehrere Statistiken mit unterschiedlichen Kriterien und an verschiedenen Stellen geführt. Während das BKA die bundesweiten polizeilichen Ermittlungen in der PKS zusammenführt, werden die Entscheidungen der Staatsanwaltschaften über deren weiteren Verlauf vom Statistischen Bundesamt in einer Staatsanwaltschaftsstatistik erfasst. Was davon schließlich an die Gerichte weitergegeben wird, erscheint in einer Justizgeschäftsstatistik der Strafgerichte. Die wiederum sagt nichts über die Prozessergebnisse aus, dafür gibt es extra eine Strafverfolgungsstatistik. Und natürlich gibt es auch für den späteren Strafvollzug drei eigene Statistiken." (tageszeitung vom 01.06.12)
taz, 01.06.12

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