Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
DBH-Materialien Nr.74

40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
DBH-Materialien Nr.75

Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Elektronische Fußfessel bundesweit in Vorbereitung

Ein Zusammenschluss von Bundesländern prüft zurzeit die Umsetzung der elektronischen Fußfessel für ehemals Sicherungsverwahrte und Sexualstraftäter. In Mecklenburg-Vorpommern ist sie schon bei einer Person in Anwendung. In NRW hat ein Gericht diese angeordnet.
Erstmals wird ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter in Nordrhein-Westfalen mit einer neuen elektronischen Fußfessel überwacht. Der Mann könne zwar sein Haus verlassen, über GPS sei sein Aufenthaltsort jedoch immer nachvollziehbar. Diese neue Überwachungsmöglichkeit kann laut StGB seit Anfang 2011 angeordnet werden. Die technische und logistische Umsetzung ist aber noch nicht abschließend geklärt.
Bisher gibt es die elektronische Fußfessel in Hessen und Baden-Württemberg in unterschiedlicher Anwendung, aber zur Überwachung des Hausarrests. Es wird also im Rahmen der Bewährungsaufsicht (Hessen) oder der vorzeitigen Haftentlassung (Baden-Württemberg) die An- bzw. Abwesenheit in der eigenen Wohnung überwacht. Bei Regelverstoß wird der entsprechende Dienst informiert. Die vorgesehene GPS-Überwachung wurde bisher noch nicht in Deutschland angewandt, ist aber in einigen anderen Ländern Praxis.
Neue GPS-Fußfessel zur Überwachung von Sexualstraftäter
Erstmals elektronische Fußfesseln für Sexualstraftäter

Start Seitenanfang Kontakt AGB Impressum