Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Justizminister Bamberger ausgezeichnet

Justizminister Dr. Heinz-Georg Bamberger ist für seine Verdienste um den Täter-Opfer-Ausgleich ausgezeichnet worden. Im Rahmen des 13. Forums für Täter-Opfer-Ausgleich (TOA), das vom TOA-Servicebüro vom 09. bis 11. Juni in Potsdam veranstaltet wurde, wurde der rheinland-pfälzische Justizminister Dr. Heinz Georg Bamberger mit dem "Theo A. Preis" geehrt.
Die zum sechsten Mal verliehene Auszeichnung hebt Persönlichkeiten hervor, die sich für die Entwicklung und praktische Umsetzung des Täter-Opfer-Ausgleichs engagiert und erfolgreich eingesetzt haben.
Die diesjährige Laudatio hielt der Marburger Professor Dr. Dieter Rössner. Er charakterisierte den Preisträger als hochqualifizierten Juristen, der Rechtswissenschaft und Rechtspraxis in herausragender Weise verbinde. Zudem verstehe er es, interdisziplinäres Denken aufzunehmen, von daher Fragen an das Recht zu stellen und Innovationen zu suchen. Immer gehe es ihm dabei um die humane Gestaltung eines zivilisierten Rechtssystems und nicht um dessen bloßes reibungsloses Funktionieren. Der Laudator hob hervor, dass der Justizminister diese Haltung über alle seine beruflichen Stationen in der Justiz als Richter verfolgt habe und sie auch seine Amtsführung als Minister auszeichne. Vor diesem Hintergrund sei das starke Engagement von Justizminister Bamberger für die Konfliktregelung auch im Strafrecht durch den TOA zu würdigen. In verschiedenen wissenschaftlichen Beiträgen habe Bamberger ein Konzept der Mediation für das gesamte Rechtssystem entwickelt. Das Bemühen um alternative Streitschlichtung solle dabei auf allen Ebenen, d.h. in außergerichtlicher, gerichtsnaher und in gerichtsinterner Form, erfolgen. Das besondere Verdient des Preisträgers liege aber darin, dass er die ihm gegebenen Einflussmöglichkeiten bestmöglich nutze und versuche, mit politischen und gesetzgeberischen Initiativen in die Praxis umzusetzen. Der Justizminister des Landes habe so wichtige Bausteine zur Errichtung einer menschenfreundlichen bürgerorientierten Justiz gelegt.
Information Justizministerium Rheinland-Pfalz, 15.06.10
Presseerklärung TOA-Servicebüro

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