Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

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DBH-Materialien Nr.74
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DBH-Materialien Nr.75
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Erneute Folterübergriffe in einer Jugendstrafanstalt - diesmal in Sachsen

Das Justizministeriumin Sachsen hat einen Bericht der Zeitschrift "Focus" bestätigt, nach dem in der Jugendstrafanstalt Regis-Breitingen bei Leipzig schon vor etwa einem Jahr ein damals 18 Jahre alter Inhaftierter von zwei Mitgefangenen gefoltert und fast getötet worden sein soll. Gegen die beiden mutmaßlichen Täter ist wegen versuchten Mordes Anklage erhoben worden.
Den Inhaftierten wird vorgeworfen, ihren Mitgefangenen im Mai 2008 brutal misshandelt und zum Suizid gedrängt zu haben. Schließlich sollen die beiden Angeklagten versucht haben, ihr Opfer eigenhändig zu töten. Die Beschuldigten sollen ihr Opfer im Duschraum mit kochendem Wasser übergossen, geschlagen und an einen Stuhl gefesselt haben. Mit weiteren Häftlingen sollen sie dem Opfer gemeinsam ein Hakenkreuz und SS-Runen auf den Oberkörper gemalt haben.
Der Vorfall erinnert an die Vorgänge in Siegburg. Die JVA Siegburg gilt als veraltete und überbelegte Anstalt, während Regis-Breitingen die wohl modernste Jugendstrafanstalt Deutschlands ist.
Focus, 05.07.09

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